Landesfeuerwehrverband Hessen |
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Helfer unter TrümmernBeim Einsturz der Twin Towers (Zwillingstürme) des World Trade Centers in New York am 11.09.2001 um 16:05 und 16:28 kamen vermutlich 370 Feuerwehrleute in den Trümmern ums Leben.Beim Einsturz der beiden Türme des World Trade Centers in New York sind nach Angaben der Stadtverwaltung etwa 370 Feuerwehrleute umgekommen, 78 Polizisten werden vermisst oder wurden getötet. Die Hilfskräfte waren nach Einschlag einer Boeing 767 um 14:45 mitteleuropäischer Zeit (8:45 New-York-Zeit) mit Lösch-, Rettungs- und Bergungsarbeiten im nördlichen Turm des World Trade Centers beschäftigt. Das in rund 300 Meter Höhe zerschellte Flugzeug der United Airlines hatte 65 Menschen an Bord. 18 Minuten später krachte ein zweites Flugzeug, eine Boeing 767 der American Airlines, in einer Höhe von etwa 200 Meter in den bis dahin unbeschädigten Süd-Turm des World Trade Centers. Bei der Explosion des Flugzeugs wurden 81 Passagiere und 11 Besatzungsmitglieder getötet. Darauf hin brach auch hier ein Großfeuer aus. In Panik sprangen etliche Menschen aus den Fenstern der rund 400 Meter hohen Türme. Das World Trade Center wurde als Bürogebäude von Regierung, Banken und Versicherungen genutzt, die Büros waren um kurz vor 9:00 Uhr Ortszeit voll besetzt, vermutlich hielten sich 40.000 bis 50.000 Menschen in beiden Gebäudeteilen auf. Um 16:05 MESZ stürzte der schwer beschädigte Süd-Turm in sich zusammen, 23 Minuten später kollabierte auch der Nord-Turm. Dabei wurden rund 370 der etwa 400 Ersthelfer der Feuerwehr New York unter dem Gebäude begraben oder von Trümmerteilen erschlagen, tausende Bewohner und Passanten kamen zu Tode. Der New Yorker Stadtteil Manhattan wurde über Stunden von einer hunderte Meter hohen Staubwolke verhüllt, die Sichtweite betrug nur wenige Meter. Wenig später wird der gesamte Stadtteil evakuiert, betroffen sind hundertausende Bewohner. Einen Tag nach der Katastrophe wurden sechs Feuerwehrleute und ein Polizist lebend aus den Trümmern gerettet, bereits Tags zuvor konnten zwei Polizisten gerettet werden. Am Donnerstag wurden noch einmal sechs Feuerwerleute gerettet - sie waren allerdings nicht beim Einsturz der Gebäude verschüttet worden, sondern brachen bei Bergungsarbeiten ein. Seither werden nur noch Tote geborgen, Hoffnung auf weitere Überlebende besteht nicht mehr. Das World Trade Center wurde 1973 und 1974 gebaut und war das höchste Gebäude in New York. Von beiden Türmen blieben nur Trümmer, durch die Explosionen und Brände wurde offensichtlich das Stahl-Korsett der Türme so schwer beschädigt dass sie wie bei einer Sprengung in sich zusammen fielen. Wenige Stunden später stürzte auch das 41-stöckige Gebäude Nr. 7 des World-Trade-Center-Komplexes ein, das die New Yorker Katastrophenzentrale beherrbergte - es war durch Trümmerteile der beiden Türme schwer beschädigt worden und brannte stundenlang. In den Tagen nach dem Unglück musste die Bergungsstelle immer wieder geräumt werden, weil wieder und wieder Gebäude einstürzten oder einzustürzen drohten. Die Flugzeugabstürze waren nur zwei aus einer Serie von fünf Attentaten insgesamt an diesem 11. September 2001. 40 Minuten nach dem zweiten Anschlag auf das World Trade Center krachte ein weiteres Passagier-Flugzeug, eine Boeing 757 der American Airlines mit 64 Menschen an Bord, in ein Außengebäude des US-Verteidigungsministeriums Pentagon in Washington D.C. Eine Stunde später stürzt ein weiterer Jet mit 56 Passagieren und 9 Besatzungsmitgliedern im Bundesstaat Pennsylvania ab, nahe Camp David, dem Landsitz des US-Präsidenten. Zudem explodiert eine Autobombe vor dem UN-Gebäude in New York. Die Terroranschläge sind die schwersten Angriffe in der Geschichte der USA. US-Präsident Bush sprach von einem Kriegsakt. Bei den Ereignissen des 11. September starben mehr Menschen als beim Überfall der Japaner 1945 auf Pearl Habour. (von Mirko Dölle) |
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